Neueinführung Neurofilamente als Blutmarker für neuroaxonale Schädigung
09.07.2026
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass ab sofort in unserem Labor ein Routineassay zur Bestimmung der leichten Kette der Neurofilamente (Neurofilament light chain, NfL) als Blutmarker für neuronale Schädigungen zur Verfügung steht. Neurofilamente sind zytoskelettale Proteine der neuronalen Axone, die bei Schädigung (Trauma, Inflammation, Degeneration) in den Liquor cerebrospinalis freigesetzt werden. Über die Blut-Liquor-Schranke gelangen die Neurofilamente in geringerer Konzentration auch ins periphere Blut.
Durch die Messung der Neurofilament-Konzentration im Blut steht nun eine minimalinvasive Methode zur Verfügung, die zur Beurteilung der Krankheitsaktivität, der Prognose sowie des Therapieansprechens bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen eingesetzt werden kann.
Insbesondere bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) liefert die Neurofilament-Bestimmung wertvolle Informationen über die Krankheitsaktivität und den voraussichtlichen Krankheitsverlauf. Diese Informationen können dazu beitragen, therapeutische Entscheidungen zu unterstützen, die Behandlung individueller anzupassen und den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen.
Die im Blut messbare NfL-Konzentration unterliegt einer interindividuellen Variabilität und wird durch verschiedene physiologische Faktoren beeinflusst. Bei gleichem Schweregrad einer neuroaxonalen Schädigung werden mit zunehmendem Alter höhere NfL-Werte gemessen (wird in alterabhängigen Referenzbereichen berücksichtigt), ein höherer Body-Mass-Index (BMI) hingegen führt zu niedrigeren NfL-Konzentrationen. Weiterhin können Komorbiditäten wie kardiovaskuläre und Nierenerkrankungen die NfL-Konzentration beeinflussen. Die Interpretation der Ergebnisse sollte daher im klinischen Gesamtkontext erfolgen.
Durch die Messung der Neurofilament-Konzentration im Blut steht nun eine minimalinvasive Methode zur Verfügung, die zur Beurteilung der Krankheitsaktivität, der Prognose sowie des Therapieansprechens bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen eingesetzt werden kann.
Insbesondere bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) liefert die Neurofilament-Bestimmung wertvolle Informationen über die Krankheitsaktivität und den voraussichtlichen Krankheitsverlauf. Diese Informationen können dazu beitragen, therapeutische Entscheidungen zu unterstützen, die Behandlung individueller anzupassen und den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen.
Die im Blut messbare NfL-Konzentration unterliegt einer interindividuellen Variabilität und wird durch verschiedene physiologische Faktoren beeinflusst. Bei gleichem Schweregrad einer neuroaxonalen Schädigung werden mit zunehmendem Alter höhere NfL-Werte gemessen (wird in alterabhängigen Referenzbereichen berücksichtigt), ein höherer Body-Mass-Index (BMI) hingegen führt zu niedrigeren NfL-Konzentrationen. Weiterhin können Komorbiditäten wie kardiovaskuläre und Nierenerkrankungen die NfL-Konzentration beeinflussen. Die Interpretation der Ergebnisse sollte daher im klinischen Gesamtkontext erfolgen.
| Anforderung: | Neurofilamente, NfL |
| Material: | 1 ml Serum |
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Abrechnung:
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EBM 32405 (Begründung der medizinischen Notwendigkeit erforderlich) GOÄ 3901A (1,15fach: 30,16 €) |
Für Rückfragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.


